A45 momiji

Das schönste Lächeln Japans erwartet euch in Charlottenburg! Wir müssen zugeben, dass wir ganz aus dem Häuschen waren, als in unserem Postfach eine Mail mit einer Einladung landete. Sowas bekommen wir sonst nämlich nicht. Aber da war die Mail nun und mit ihr eine Einladung ins momiji Takoyaki. Können wir natürlich nicht absagen, auch wenn wir dafür eine weite Reise nach Charlottenburg antreten müssen. West-Berlin, irre! Das Highlight im momiji Takoyaki sind Takoyaki, gefüllte Teigkugeln, die ihr sonst nur selten in Berlin findet. LEIDER befindet sich in jedem dieser Bällchen ein Stück Oktopus-Arm. Der arme. Aber es gibt eine große vegane Auswahl und an der veganen Takoyaki-Variante wird auch schon gearbeitet.

  • Wo?
  • Wie teuer?
    2 Sterne
  • Vegan, Vegetarisch oder Omnivor? omnivor
  • Öffnungszeiten? Mo-So: 12-15 Uhr & 18 – 22 Uhr
  • Mehr Infos: www.mo-mi-ji.com
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Wer ist mit dabei?

Die Feinschmecker Maximilian und Fabian sind mit am Start und machen sich mit uns auf den Weg nach Charlottenburg. Das momiji Takoyaki ist nur zwei Minuten vom Savignyplatz entfernt. Dieser begrüßt uns mit leergefegten Straßen. Wir schauen uns schon mal um, ob wir nicht noch eine Bar finden, in der wir nachher noch aufs Leben anstoßen können, doch Charlottenburg zeigt uns unbeeindruckt die kalte Schulter an diesem Samstagabend.

Was musst du unbedingt probieren?

Das momiji hat sich auf die traditionellen Takoyaki spezialisiert. Das sind kleine kugelförmige Bällchen aus Mehl und Oktopus, und somit leider nicht vegan. Wir würden sie super gerne mal probieren, müssen aber wohl noch ein wenig warten. Soshi, der Besitzer des Restaurant verspricht uns jedoch, an einem veganen Rezept zu arbeiten. Wir freuen uns jetzt schon wie verrückt und gucken bis dahin ein paar passende Youtube-Tutorials. Wo bekommen wir nur diese Form her? Hach, fast vom Thema abgekommen! Was ihr wirklich dringend probieren solltet, sind die ‚Ingen no goma-ae‘ (Gekochte Jungbohnen mit japanischer Sesamsauce) und den Tofu Dengaku (Gekochtes Tofu mit Original Misosauce). Lasst euch nicht von der vermeintlichen Einfachheit der Gerichte täuschen, beides ist sehr, sehr lecker! Bei den Desserts punkten Matcha-Pudding und Azuki-Bohnenpaste. Das haben wir so auch noch nie gegessen.

Wer ist die interessanteste Person im Raum?

Na ganz ober-Kloßbrühen-klar: Soshi. Wir sind ein bisschen verliebt und freuen uns über so viel Service. Ist man in Berlin ja nicht unbedingt gewohnt. Der Tee wird euch jederzeit nachgefüllt, Soshi kommt lächelnd angeflitzt und fragt wie es schmeckt und bringt ein Gericht nach dem anderen. Er ist hier auch der einzige Koch, weshalb es immer mal zu Wartezeiten kommt, aber das ist gar kein Problem, denn wir schauen ja fleißig Takoyaki-Tutorials, diskutieren über Fußball oder welche drei Gerichte wir wählen würden, wenn wir für den Rest unseres Lebens nichts anderes mehr essen dürften.

Das Schönste in diesem Restaurant ist:

Klingt tatsächlich ein wenig schnulzig, aber es ist tatsächlich das Lächeln von Soshi. Wir haben das Gefühl, es hört gar nicht mehr auf.

Darauf solltest du dich gefasst machen.

Verbrenn dich nicht! Falls du die Takoyaki probierst, lehn dich lieber noch mal zurück und warte. Trotz Warnung in den Speisenkarten hat sich Maximilian gleich zwei Mal (mit Ansage) verbrannt. Autschi.

Wäre dieser Laden ein Tier…

… wäre es ein Quokka. Das lebt zwar nicht in Japan, ist aber vermutlich das einzige Lebewesen, dass mit Soshis Lächeln halbwegs mithalten kann!

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Isa Zucker
Isa Zucker

Isa Zucker liebt Kuchen und Kartoffelsalat. An einem perfekten Sonntag gibt's bei ihr warme Waffeln und hausgemachte Limo.