R192 Vegane Bratensauce

Gegen die Unterschätzung von Saucen! Stellt euch vor, ihr sitzt am Essenstisch und schaufelt euch ordentlich leckeres Essen auf den Teller. Knödel, Gemüse, Reis, „Fleisch“ – was ihr mögt. Und dann gießt ihr die Sauce darauf und merkt: Örgs, sie schmeckt nicht. Euer ganzes Essen ist besudelt und ihr könnt nichts dagegen tun! Einen Teller ohne Sauce nehmen? Auch doof, denn dann esst ihr trockene Knödel. Ihr merkt, dass Saucen in Wirklichkeit Dreh- und Angelpunkt auf eurem Teller sind und daher solltet ihr am besten immer ein Saucen-Ass im Ärmel haben, so wie diese vegane Bratensauce!

R192 Vegane Bratensauce

Vegane Bratensauce

Zutaten

  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 3 Champignons
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Lauchstange (150 g)
  • Olivenöl
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 50 ml Rotwein
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Anleitung

  1. Schält Zwiebel, Knoblauch und Möhren, putzt die Champignons und entfernt die äußere Lauch-Schicht. Danach könnt ihr das Gemüse klein schneiden, das muss allerdings nicht superfein sein, denn wir brauchen vor allem den Geschmack des Gemüses. Nachher werden die Stücken sowieso ausgesiebt, also schneidet ruhig gröbere Scheiben, Ringe und Stückchen.
  2. In einer großen Pfanne mit Öl bratet ihr das Gemüse nun an und würzt schon mal mit etwas Salz und Pfeffer, sowie einer Prise Zucker. Lasst das ganze etwa 5-10 Minuten auf mittlerer Flamme garen, bis das Gemüse weich ist.
  3. Gebt 2 EL Mehl und 2 EL Tomatenmark an das Gemüse, lasst es etwa 1-2 Minuten mitrösten und löscht das ganze dann mit Rotwein ab. Gebt direkt danach die Gemüsebrühe dazu.
  4. Nun wird's Zeit zum Vorwürzen. Gebt Rosmarin und Lorbeerblätter dazu, sowie Senf, Sojasauce und Zuckerrübensirup. Wer keinen Sirup hat, kann an dieser Stelle auch Agavendicksaft nehmen. Lasst das ganze weitere 5 Minuten köcheln.
  5. Nun nehmt ihr euch ein großes Sieb und einen Topf. Schüttet Kelle für Kelle eure bisherige Sauce durch das Sieb in den Topf. Durchsickern wird eure Bratensauce, herrlich.
  6. Nun ist es wieder Zeit zum Abschmecken. Von Salz und Pfeffer bis Zuckerrübensirup, Senf oder Rotwein zählt jetzt nur noch euer Geschmack. Wir mögen eine Rotweinnote sehr gern, deswegen kommt bei uns immer ein bisschen mehr davon rein.
  7. Lasst eure Sauce danach mindestens 5-10 Minuten weiterköcheln oder solang, bis eure gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die Gemüsereste müsst ihr übrigens nicht wegschmeißen. Wenn ihr Lorbeerblätter und Rosmarin entfernt, könnt ihr das ganze pürieren und mit etwas Kokos- oder Sojamilch verdünnen und schon habt ihr eine weitere Sauce!

R192 Vegane Bratensauce
R192 Vegane Bratensauce
R192 Vegane Bratensauce
R192 Vegane Bratensauce
R192 Vegane Bratensauce
Julia Justus
Julia Justus

Julia Justus hat eine große Vorliebe für Tacos und ist förmlich süchtig nach Edamame. An einem perfekten Sonntag gibt's bei ihr Lasagne.